„Blaubeerparis“

Von Onkel Toms beschaulicher Hütte führte uns heute unser Weg weiter gen Süd(West-)en. Einen Zwischenstopp hatte Papa am Gelmersee eingeplant.

Auf dem Zettel stand heute 50 min lebensgefährlicher Aufstieg zum See durch’s „Blaubeerparis“ (eigentlich Blaubeerparadies), dann eigentlich 1:45 h Rundweg, der auf Grund von Zeitmangel und diversen anderen Vorwänden dann doch entfallen musste.

Schließlich blieb wenigstens noch ein Highlight, die Abfahrt mit der Gelmerbahn, mit 106% Gefälle Europas steilste Standseilbahn.

Im Tal erwartete uns eine Hängebrücke über eine Klamm, die Papa und Annabel nicht auslassen konnten.

Die Kassiererin war so nett und fuhr uns persönlich zum Wohnmobil zurück, es hat eben auch Vorteile wenn man ein zartes Kind mit sich führt, vermutlich dachte sie Annabel würde den Rückweg von etwa 1 h nicht mehr schaffen. Das ganze Gegenteil war der Fall, worauf wir äußerst stolz sind, denn Annabel meisterte den Aufstieg an diesem Tag wie ein junges Reh mit Bravour, und auch die Hängebrücke war keine mentale Herausforderung für sie, es stand überhaupt nicht zur Disposition diese eventuell nicht zu beschreiten. Es wurde eben einfach gemacht. Ganz ganz stark! Am Wohnmobil angekommen verlegten wir dann über den Grimselpass ins Rhône-Tal.

Dieser folgten wir mehr oder weniger direkt und haben uns für die Nacht einen Campingplatz auf der Südseite des Genfer Sees ausgesucht.